Hinter der weißen Wolke
Was wirklich in einer Zigarette steckt!
Ab wann spricht man eigentlich von einer Sucht? Warum ist Rauchen überhaupt so schädlich? Und warum sieht der Qualm eigentlich harmlos weiß aus, wo doch Teer und Ruß drinstecken?
Mit genau diesen Fragen sind unsere Sechstklässlerinnen und Sechstklässler im Rahmen einer Unterrichtseinheit zum Thema Sucht auf Spurensuche gegangen.
Im Mittelpunkt stand eine überdimensionale Modell-Zigarette, aus der nach und nach all das hervorkam, was beim Rauchen tatsächlich in den Körper gelangt – daneben jeweils ein passender Alltagsgegenstand zum Wiedererkennen wie zum Beispiel:
- Blei und Cadmium – wie in der Batterie
- Aceton – steckt im Nagellackentferner
- Arsen – Bestandteil von Rattengift
- Dazu Teer, Ruß, Formaldehyd – größtenteils krebserregend
Aufgedeckt wurde der vielleicht raffinierteste Kniff der Tabakindustrie: Eigentlich müsste der Qualm bei diesem Cocktail aus Teer und Ruß tiefschwarz sein – und niemand würde freiwillig daran ziehen. Damit man dem Rauch seine Inhaltsstoffe aber nicht ansieht, wird gezielt Magnesium beigemischt. Das Ergebnis: Der Rauch erscheint dichter und vor allem weiß – und gilt damit auf den ersten Blick als harmlos. Ein gezieltes Verschleiern der eigentlichen Wahrheit.
Doch wohin verschwinden all diese Stoffe, wenn sie eingeatmet werden? Sie lösen sich keineswegs in Luft auf, sondern lagern sich in den Atemwegen, in der Lunge und im ganzen Körper ab. Stück für Stück. Zug für Zug. Zigarette für Zigarette.
Ihre Erkenntnisse halten unsere Sechstklässler:innen nun in einem eigenen Lapbook fest – aufklappbar, anschaulich, kreativ.

